Pädagogische Schwerpunktveranstaltungen 2019

  • Katharina Brizić © BiM
  • PSV19 © BiM
  • Podiumsdiskussion © BiM
  • Mario Rieder © BiM
  • Renate Wustinger © BiM

Zur Vorbereitung auf das neue Schuljahr besuchen die FreizeitpädagogInnen der BiM -Bildung im Mittelpunkt gerade zahlreiche Fortbildungen. Den Höhepunkt stellen dabei die pädagogischen Schwerpunktveranstaltungen dar, die von 26.-28. August stattfanden. Ein Rückblick. 

Am Montag ging es um Rangdynamiken in Gruppen. Im Vortrag von Dr. Renate Wustinger und der anschließenden Diskussionsrunde mit Petra Feichtinger, Direktorin in der Ortnergasse, und Geschäftsführer Mario Rieder wurde klar: Gruppen sind wichtig für Kinder und Alltag an jeder Schule. PädagogInnen können dazu beitragen Dynamik in Gruppen zu bringen, damit alle Kinder spüren, dass sie wichtig sind und vielseitige Rollen annehmen können.

Die Veranstaltung am Dienstag widmete sich dem Thema Mehrsprachigkeit. In ihrem Vortrag zeigte Mehrsprachigkeitsforscherin Prof.in Katharina Brizić wie PädagogInnen mit ihren eigenen Sprachen und Erfahrungen als Bindeglied zwischen Kindern, Eltern und Lehrkräften fungieren können. Anschließend folgte eine Posiumsdiskussion mit Prof.in Brizic Brizić, Nicola Kraml, Leiterin des Sprachzentrums der Universität Wien, und Geschäftsführer Mario Rieder. Dabei wurde deutlich, dass Sprachenvielfalt Normalität an Wiener Schulen ist und sehr viel Potential für unsere Gesellschaft enthält.

Tag drei der pädagogischen Schwerpunktveranstaltungen stand ganz im Zeichen der Themen Vielheit, Zusammenarbeit, Rassismus und Anti-Diskriminierung. Auch Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky nahm teil und nutzte die Gelegenheit, um sich bei allen MitarbeiterInnen der BiM - Bildung im Mittelpunkt für Ihre großartige Arbeit zu bedanken.
Migrationsforscher Mark Terkessidis plädierte in seiner Rede dafür, Vielheit in unserer Gesellschaft als Normalität anzuerkennen und sich mit ihr auseinanderzusetzen. In der anschließenden Diskussionsrunde mit Ilkim Erdost, Geschäftsführerin des Vereins Wiener Jugendzentren und Geschäftsführer Mario Rieder ging es darum, wie Vielheit im pädagogischen Alltag positiv gelebt werden kann.

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