Tipps für Ihre Bewerbung

Wir haben eine Reihe von Tipps für Ihre Bewerbung bei der BiM - Bildung im Mittelpunkt zusammengestellt. 

Worauf kommt es beim Motivationsschreiben an?

Der Aufbau eines gelungenen Bewerbungsschreibens richtet sich nach bestimmten Regeln: Achten Sie auf eine vollständige Firmenanschrift und geben Sie unbedingt Ihre Kontaktmöglichkeiten an! Einem aussagekräftigen Betreff folgen eine persönliche Anrede und eine ansprechende Einleitung. Im Hauptteil des Anschreibens werden für gewöhnlich Ausbildung und beruflicher Werdegang zusammengefasst, relevante Erfahrungen und Kenntnisse hervorgehoben sowie die eigene Motivation für die Bewerbung herausgearbeitet. Ein selbstbewusster Abschlusssatz und eine seriöse Grußformel runden das Anschreiben ab. Unterzeichnen Sie Ihr Anschreiben und verweisen Sie auf die beigefügten Anlagen (z. B. Zeugnisse).

  • Verwenden Sie keinen Standardbrief für mehrere Bewerbungen.
  • Schreiben Sie sympathisch und persönlich.
  • Vermeiden Sie in der Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“.
    Finden Sie heraus, wer im Unternehmen für Bewerbungen zuständig ist.
  • Schreiben Sie kurz – 1 DIN A4 Seite.
  • Schreiben Sie über Ihre konkreten Leistungen und Erfolge.
  • Meiden Sie Floskeln und Worthülsen.
  • Gliedern Sie den Brief in 3-4 Absätze.
  • Heben Sie Wichtiges als Aufzählung hervor.

Wie bewerben Sie sich bei uns und wie gestaltet sich das Bewerbungsverfahren?

  • Schicken Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsbogen, pädagogische Zeugnisse, Lebenslauf, Motivationsschreiben) an bewerbung@bildung-wien.at
  • Wir prüfen Ihre Bewerbung auf Vollständigkeit und Ausbildung.
  • Sollten wir weitere Unterlagen benötigen, werden wir Sie via E-Mail kontaktieren.
  • Wenn Ihre Bewerbung zu dem von uns geforderten Anforderungsprofil passt, werden Sie zu einem unserer Auswahlverfahren eingeladen.
  • Das Auswahlverfahren besteht aus mehreren Teilen, bei dem Sie Ihre pädagogischen Fähigkeiten unter Beweis stellen können.

Wie bereiten Sie sich auf das Vorstellungsgespräch vor?

  • Arbeiten Sie nochmals Ihre Bewerbungsunterlagen sorgfältig durch. Warum? Anhand dieser Unterlagen hat das Unternehmen sich ein Bild von Ihnen gemacht und Sie eingeladen. Das Unternehmen will sich nun im Gespräch von Ihren Qualifikationen und Stärken überzeugen.
  • Informieren Sie sich genau über das Unternehmen – z. B. bei Freunden und Bekannten oder auf der Website des Unternehmens.
  • Überlegen Sie sich gute Antworten auf mögliche Fragen – so bleiben Sie im Gespräch gelassen und souverän. Und Sie verlieren Ihre Strategie nicht aus den Augen.
  • Spielen Sie das Gespräch mit einer Freundin oder einem Freund durch.
  • Erstellen Sie eine Liste mit Fragen, die Sie an das Unternehmen haben.
  • Anreise: Wie komme ich am besten zum Vorstellungsgespräch? Gibt es eine öffentliche Verkehrsverbindung? Wenn man mit dem Auto selbst anreist: Wann sollte man wegfahren, um trotz Stau oder Tankstopp noch rechtzeitig anzukommen?
  • Termin: Wer ist der Ansprechpartner? Nichts ist peinlicher als sein Gegenüber mit falschem Namen anzusprechen. Auch die Geschäftsführung sollte mit Namen und Aussehen bekannt sein.
  • Outfit: Natürlich steht in erster Linie das Wissen und die Persönlichkeit im Blickfeld. Under- bzw. Overdressed in einen Termin zu gehen, kann aber für Unbehagen sorgen. Dementsprechend sollte man sich auch im Vorstellungsgespräch anziehen.

Was enthält Ihr Lebenslauf?

Persönliche Daten, wie Geburtsdatum, Familienstand etc. können im Lebenslauf angegeben werden, müssen aber nicht. Es ist Ihre persönliche Entscheidung, wie viel Sie offen legen möchten.

  • Vor- und Zuname
  • Kontaktmöglichkeit (E-Mail und/oder Telefon und/oder Postanschrift)
  • Vorherige Arbeitgeber bzw. alternativ geeignete Angaben über die Art und Größe des Unternehmens
  • Berufserfahrungen (Dauer – monatsgenau!, welche Tätigkeiten, in welcher Position)
  • Aus- und Weiterbildungen (welche Kenntnisse und ggf. Abschlüsse wurden erworben)
  • Sonstige relevante Kenntnisse, Fähigkeiten, Kompetenzen (z. B. Sprach- und EDV-Kenntnisse, Führerscheine, etc.)
  • Ein Foto ist üblich, aber nicht verpflichtend. Entscheiden Sie sich für ein Foto, lohnt die Investition in ein professionelles Bewerbungsfoto.

Berufserfahrungen und Kompetenzen

  • Auswahl: alle beruflichen Erfahrungen, die für Ihre aktuelle Jobsuche relevant sind, welche Tätigkeiten Sie konkret durchgeführt haben, welche Aufgaben Sie mit Erfolg erledigt haben. Streichen Sie hervor, was Sie besonders gut können und wo Ihre Stärken liegen.
  • Reihenfolge: das aktuellste Arbeitsverhältnis zuerst
  • Auch enthalten: z.B.: Karenzzeiten, Auslandsaufenthalte, geleisteter Präsenzdienst (bei männlichen Bewerbern), Praktikumszeiten usw., wenn Sie für die Bewerbung wichtig sind und bei Nicht-Erwähnung Lücken im Lebenslauf entstehen lassen.

Aus- und Weiterbildungen

  • Auswahl: nur Aus- und Weiterbildungen, die für die anvisierte Stelle relevant sind – mit Zeitraum, Veranstalter und Abschluss 
  • Reihenfolge: die aktuellste Aus- und Weiterbildung zuerst

Besondere relevante Qualifikationen und Kompetenzen

  • Nur besondere Qualifikationen und Kompetenzen, die für die anvisierte Stelle relevant sind, z. B. Fremdsprachen mit Level, IT-Kenntnisse, Führerscheine, spezifische fachliche Kompetenzen, über die nicht jedermann verfügt usw.
  • Nur besondere Interessen und Erfahrungen, die für die anvisierte Stelle relevant sind

Informationen zum Unternehmen sammeln

Eine ausgiebige Recherche zu Ihrem Wunscharbeitgeber gehört zu den ersten Schritten in der Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch. Folgende Informationen sollten Sie zusammentragen:

  • Welche Organisationsformen gibt es? Wo befindet sich die Zentrale?
  • Wie viele Personen arbeiten bei der Firma? Werden derzeit viele neue Mitarbeiter eingestellt?
  • Ihre erste Anlaufstelle bei der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch ist das Internet: Auf den meisten Firmenwebseiten gibt es eine Rubrik „Unternehmen“ oder „Über uns“.