Wiener PsychologInnen an Schulen 

Das Projekt „Wiener PsychologInnen an Schulen“ startete im September 2017 mit der Anstellung von 14 PsychologInnen an 99 ganztägig betreuten Schulstandorten. Im zwei-Wochen-Rhythmus werden pro Person 6-8 Schulstandorte besucht und alle Personengruppen, die im täglichen Schulalltag Unterstützung benötigen, können sich an die zugewiesene Psychologin oder den zugeteilten Psychologen wenden. Primäre Ziele des Projektes sind die Prävention von Bildungsbenachteiligung und die Förderung der Chancengleichheit an Schulen. Dies soll in erster Linie durch die Stärkung der Resilienz der SchülerInnen und der Unterstützung der schulischen Tagesbetreuung gefördert werden.   

Aufgabenbereiche

Nachdem „das“ Kind im Vordergrund der Arbeit steht, befassen sich die PsychologInnen mit beratenden als auch testpsychologischen Aufgaben. Zu weiteren Aufgabenfeldern gehören daher Einzelfall- und Präventionsarbeit. Die MitarbeiterInnen unterstützen LehrerInnen, aber ebenso FreizeitpädagogInnen (Freizeitleitung) in deren täglicher Arbeit vor Ort. Ebenso sind sie z. B. zu Konferenzen eingeladen und stehen dadurch in engem Austausch mit der jeweiligen Schulleitung. Nachdem für viele Belange das familiäre Umfeld ausschlaggebend ist, ist auch die Elternarbeit ein bestimmender Faktor. Außerdem betreiben die PsychologInnen Vernetzungstätigkeiten und nehmen an Treffen mit BeratungslehrerInnen oder SozialarbeiterInnen oder auch auf Wunsch von BezirksschulinsepktorInnen an speziellen Vernetzungssitzungen teil.  
 
Zusätzlich werden die PsychologInnen durch Mario Rieder (Geschäftsführer BiM - Bildung im Mittelpunkt) und Mag. Georg Koenne (Geschäftsführer ÖZPGS) bei dienstrechtlichen oder fachlichen Anliegen durch regelmäßig stattfindende Dienstbesprechungen unterstützt. 

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